• Energiekrise - Strom- und Gaspreise explodieren

    Für Immobilieneigentümer und Vermieter haben wir die wichtigsten Antworten und Hinweise in unserer „Energiekrise-FAQ“ zusammengestellt.

    Energiekrise-FAQ

Energiekrise

Strom- und Gaspreise explodieren

Lieferengpässe und massive Preissteigerungen auch bei Heizöl und Pellets

Die Energiekrise, die sowohl den Gas- wie auch den Strommarkt erfasst hat, wirft immer längere Schatten. Nicht nur große Gasimporteure wie Uniper sind massiv in Schieflage geraten und benötigen Staatshilfe. Uniper bereits zum Wiederholten Mal. Inzwischen drohen auch den ersten Stadtwerken existenzielle Finanzprobleme. Angesichts hoher Energiepreise ruft die Politik die Grundversorger zwar dazu auf, nachsichtig mit säumigen Kunden zu sein. Doch wenn viele Menschen ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen, wird es auch für die Stadtwerke eng.

Auch bei den privaten Immobilieneigentümern und Vermietern kommt die Krise zunehmend im Alltag an, wenngleich viele Verbraucher noch keine Preiserhöhungen bekommen haben. Sie erhalten derzeit dank mehrjähriger Verträge noch "altes, billiges Gas". Deutlich greifbarer ist die Krise bereits bei denjenigen, die mit Heizöl oder Pellets heizen. Massive Preissteigerungen gehen hier mit extremen Lieferschwierigkeiten einher. Speziell bei Pellets sind viele Lieferanten nur eingeschränkt lieferfähig.

Gas- oder Stromverträge (mit Preisgarantie) laufen häufig zum Jahresende 2022 aus. Selbst wenn der bisherige Versorger einen Folgevertrag anbietet, steigen die Preise erheblich. Noch dramatischer sieht es aus, wenn ein Versorgerwechsel notwendig ist. Nicht selten drohte bisher eine Verfünffachung der Preise. Diese Gefahr scheint durch die beschlossenen Gas- und Wärmepreisbremsen gebannt zu sein. Letztlich müssen die Versorger die Preissteigerungen aber weitergeben, um nicht selbst Opfer der Energiekrise zu werden. Trotz Preisdeckelung wird es - abhängig vom bisherigen Vertragspreis - dennoch zu spürbaren Verteuerungen kommen.

Die Politik muss die privaten Immobilieneigentümer weiterhin wirksam entlasten. Die Positionen von Haus & Grund hierzu sind:

  • Keine Gasumlage (der Wegfall wurde bereits beschlossen)
  • Aussetzen der CO2-Bepreisung beim Heizen (die FDP hat das Gesetz zur Aufteilung des CO2-Preises am 19.10.2022 im Bundestag vorerst gestoppt)
  • Schnelle Anpassung der Betriebskostenvorauszahlungen ermöglichen
  • Kein Kündigungsmoratorium wegen nicht bezahlter Vorauszahlungen
  • Deckelung des Gaspreises (der Kabinettbeschluss liegt vor)
  • Gas-und Wärmepreisbremse nicht erst ab März 2023, sondern auch für Januar und Februar 2023

FAQ zur Energiekrise

Für Immobilieneigentümer und Vermieter stellen sich somit infolge der Energiekrise zahlreiche Fragen. Die wichtigsten Antworten und Hinweise - auch zur neu beschlossenen Gas- und Wärmepreisbremse - haben wir Ihnen in unseren „Energiekrise-FAQ“ zusammengestellt, die wir regelmäßig aktualisieren.


Hier finden Sie Antworten unter anderem zu folgenden Fragen:

  • Wann ist eine Erhöhung der Gas- und Strompreise durch den Energieversorger möglich?
  • Umlage höherer Preise auf die Mieter?
  • Wie passt man eine Betriebskostenvorauszahlung an?
  • Ratenzahlungsvereinbarung als Lösung?
  • Wohngeld?
  • Kündigung - Kündigungsmoratorium
  • Energiesparend heizen

» Energiekrise-FAQ (Stand 25.11.2022)